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Gesundheit
In einer immer stärker vernetzten Welt gewinnen Gesundheitsthemen auch in der Aussenpolitik an Bedeutung. So hat sich bei der Ausbreitung der Vogelgrippe gezeigt, wie wichtig ein koordinierter und gemeinsamer Lösungsansatz der Staatengemeinschaft ist. Völkerrechtlich verbindliche Regelwerke wie die Internationalen Gesundheitsvorschriften der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die WHO-Rahmenkonvention zur Tabakkontrolle zeugen von der zunehmenden internationalen Zusammenarbeit. Gesundheitsfragen sind zudem ein wesentlicher Bestandteil der Entwicklungszusammenarbeit.
Aus diesem Grund arbeitet das EDA im Bereich der Gesundheitspolitik eng mit den wichtigsten nationalen und internationalen Akteuren zusammen.
Die wichtigsten Fachstellen auf nationaler Ebene, mit denen das EDA eng zusammenarbeitet, sind:
- Bundesamt für Gesundheit (BAG)
- Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco)
- Eidgenössisches Institut für geistiges Eigentum (IGE)
- Integrationsbüro (IB)
Wichtigste Institutionen auf internationaler Ebene für die Setzung von Standards in Gesundheitsfragen sind:
- die Weltgesundheitsorganisation (WHO)
- die Weltbank
- das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF)
- der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA)
- die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)
In den letzten Jahren sind auch wichtige internationale Finanzierungsinstrumente zur Bekämpfung der Gesundheitsprobleme dazugekommen wie der “Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis and Malaria” oder die “Global Alliance for Vaccines and Immunization”.
