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Historische Wurzeln
Die Genfer Konventionen haben ihre Wurzeln im 19. Jahrhundert. Es war der Genfer Henry Dunant (1828 – 1910), der nach der verlustreichen Schlacht von Solferino (1859) erste Schritte zum Schutz der Menschen in Konfliktsituationen einleitete. Sie führten schliesslich zur Gründung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK).
1864, 1899, 1906, 1907 und 1929 verabschiedeten internationale Konferenzen in Genf und in Den Haag mehrere Vereinbarungen zum Schutz von Kriegsopfern und zur Reglementierung der Methoden und Mittel der Kriegsführung. Der 2. Weltkrieg zeigte mit aller Deutlichkeit, dass weitere Anstrengungen nötig waren. Unter dem Vorsitz von Bundesrat Max Petitpierre erarbeitete eine internationale Konferenz in Genf die heute gültigen 4 Konventionen. Sie wurden am 12.08.1949 verabschiedet und 1977 sowie 2005 durch 3 Zusatzprotokolle ergänzt.
